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LADEINDEX

Was wir über Ladepunkte wissen — und was nicht

Jeder Punkt auf dieser Karte ist eine öffentliche Ladeeinrichtung in Deutschland und Österreich. Wie hell er leuchtet, zeigt, wie viel wir über ihn wissen.

131 598 Einrichtungen · 249 472 Ladepunkte · Datenstand 6. September 2026

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Die Karte lesen

Wie die Karte zu lesen ist. Helligkeit zeigt, wie viel wir über einen Ladepunkt wissen. Erst mit dem Wissen kommt die Farbe dazu.
keine Datenviele Daten

Heute liegt jeder Ladepunkt ganz links. Die Aufzeichnung des Betriebszustands hat begonnen, aber sie ist noch zu kurz für eine Aussage. Die Karte zeigt einen Bestand, über den wir Standort und Technik kennen — und noch nicht, wie verlässlich er ist.

Zuverlässigkeit lässt sich nicht aus einem Standort ablesen. Sie braucht eine Zeitreihe: Wann war ein Ladepunkt frei, wann besetzt, wann gestört — über Monate.

Für einen Teil des Bestands läuft diese Aufzeichnung inzwischen: Der Betriebszustand wird stündlich festgehalten. Sie ist aber erst wenige Stunden lang, und das Verfahren misst die Halbwertszeit aus der Historie selbst — dafür braucht es Monate.

Deshalb glüht heute nichts, und deshalb steht auf dieser Seite keine Rangliste. Ein Wert ohne Grundlage wäre schlimmer als kein Wert.

Wie der Index rechnen wird

Was heute messbar ist

Die Stammdaten sind vollständig. Entscheidend ist die Kennung, über die ein Ladepunkt seinen Betriebszustand meldet — die EVSE-ID. Ohne sie bleibt ein Ladepunkt statistisch unsichtbar.

31,3 %der Ladepunkte in Deutschland tragen eine EVSE-ID
100,0 %der Ladepunkte in Österreich tragen eine EVSE-ID
3 Tagealt ist der Datenstand

Dasselbe europäische Recht, dieselbe Frist, dieselbe Pflicht. Der Unterschied liegt nicht in der Sache, sondern darin, wie ein Land seine Meldung führt — und er entscheidet, ob sich Zuverlässigkeit überhaupt messen lässt.

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